Demonstration gegen Christenverfolgung

Christenverfolgung spielt sich längst nichts mehr nur in weiter Ferne ab. Auch in Europa werden Christen verfolgt, wenngleich noch nicht so bestialisch, wie z.B. durch den IS in Syrien oder die Boko Haram in Nigeria. Für den 26. März 2016 lädt AVC – Aktion für verfolgte Christen und Notleidende zu einer Demonstration gegen Christenverfolgung in Bochum ein. Mit der Veranstaltung wird ein Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen weltweit gesetzt.

Weltweit nimmt die Christenverfolgung zu und ist in Europa, in Deutschland angekommen. So kommt es zum Beispiel in deutschen Flüchtlingsunterkünften immer wieder zur Schikane und Misshandlung christlicher Flüchtlinge. AVC will dagegen ein Zeichen setzen und lädt zur Teilnahme an der Demonstration in Bochum am 26. März 2016 um 12 Uhr (Treffpunkt Husemannplatz) ein. Mit einem Marsch durch die Innenstadt wird die Solidarität mit den leidenden Christen weltweit zum Ausdruck gebracht. Berichte von Opfern der Verfolgung und gemeinsames Gebet sind Teil der Veranstaltung. Es wird eine Teilnehmerzahl von mehreren Hundert Personen erwartet.

Nicht nur im Nahen Osten ist die Situation für Christen unhaltbar geworden. In vielen – zu vielen – Ländern der Welt leiden Christen unter Verfolgung. Selbst im sog. Christlichen Abendland erleben sie aufgrund ihres Glaubens Anfeindungen. Pastoren und andere christliche Leiter sind besonders stark gefährdet, Opfer von Übergriffen zu werden. Christliche Flüchtlinge in den Not- und Sammelunterkünften sind ebenfalls von religiös motivierten Angriffen seitens muslimischer Flüchtlinge und muslimischen Wachpersonals betroffen. Mit der Demonstration soll ein Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen gesetzt und gleichzeitig das Thema der Christenverfolgung stärker in die Öffentlichkeit getragen werden. Denn wird gelegentlich in Medien von einem Genozid an Christen im Mittleren Osten gesprochen, so gibt es keinen Aufschrei der Empörung, wie bei der Ermordung der beiden Redakteure von Charlie Hebdo. Die Regierungen ergreifen keine Maßnahmen zum Schutz der Christen. Dies gilt auch für Deutschland. Religiös motivierte Übergriffe auf Christen werden entweder nicht als solche wahrgenommen, bagatellisiert oder in ihrer Tragweite völlig verkannt. Dagegen wendet sich die Demonstration.

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