Gemeindebau mit Herz, Verstand und Gottvertrauen: 22 Teilnehmer bei der CBI Consulting Ausbildung

Motiviert und voller Elan begrüßen Peter Riedl und das Team der Gemeindeberatung am 24. April uns neue Consultants in spe zum zweiten Teil der CBI-Weiterbildung in der FCG Kitzingen. Meine Erwartungshaltung war nach dem gelungenen Auftakt im Januar hoch und das Programm versprach vier sehr interessante und abwechslungsreiche Tage.

Ohne langen Anlauf ging es gleich los: Wie kann ich als Consultant einer Gemeinde helfen, ihre Vision zu entwickeln und welche aktuellen Trends gibt es bezüglich Kleingruppenarbeit in der Gemeinde? Wie wertvoll und hilfreich ist es für eine Gemeinde, sich damit auseinanderzusetzen, denn immerhin reicht es nicht, bloß zu kopieren, was bei anderen funktioniert. Vielmehr brauchen wir gezielte Prozesse, um zu entwickeln und zu kommunizieren, was uns ausmacht und wie man sich bei uns „heimisch“ fühlen kann. Wie auch bei den weiteren Tagen werden die Themen durch „Best Practice“-Beispiele von Leitern aus unserem Bund und künftigen Consultants veranschaulicht. Ich bin begeistert, welche Energie freigesetzt wird, wenn sich Leiter und Gemeinden auf den Weg machen und Veränderungsprozesse initiieren.

Strategisch beten – für wen das irgendwie schräg klingt, dem wünsche ich einmal an den Gebetsmodulen des Beraterteams teilzunehmen und zu erleben, welche Power und Inspiration darin liegt, Gottes Wort und seine Absichten zu erkennen und entlang diesen zu beten. Jeden Morgen kamen wir in den Genuss, auf diese Art und Weise den gemeinsamen Tag zu beginnen und eine Stunde miteinander zu beten. Ich kann den Psalmisten David verstehen, wenn er schreibt „Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind.“ Und noch besser, dass in unserem Fall auch die teilnehmenden Frauen eingeschlossen sind.

Im Anschluss steigen wir gleich wieder in relevante Themen ein. Der Gottesdienst, speziell Predigt und Anbetung, stehen auf dem Plan. Sind wir uns eigentlich bewusst, wenn wir unsere Gottesdienstparts vorbereiten, dass wir drei Schichten von Besuchern „bedienen“ und predigen wir so, dass wir auch wirklich von allen verstanden werden? Spannende und überaus hilfreiche Gedanken, die das Church Life Modell hier bietet. Wir sprachen über Mitarbeitergespräche und darüber, wie man Dienste entwickelt und Menschen helfen kann, zu Mitarbeitern und Leitern zu werden.

Ein Highlight stellte für mich das eigene Üben einer Beratungssituation dar. In Dreiergruppen berieten wir uns zu unterschiedlichen Themen und übten uns darin, die richtigen Fragen zu stellen und hilfreiche Inhalte zu vermitteln. Am Nachmittag widmeten wir uns noch den Themen „Leiten mit Leitlinien“ und „Feedback-Kultur“. Ich wurde erinnert, dass schon Nehemia, als das Volk sich so sehr beschwerte, dass er richtig zornig wurde, zunächst mal „bei sich selbst überlegte“, bevor er dann reflektiert handelte (Nehemia 5, 1-8). Am Donnerstag widmeten wir uns dann noch den Zahlen. Mit Zahlen beraten und Ziele setzen, lautete unser Thema, das den Abschluss bildete.

Wow, was für eine gute und hilfreiche Zeit! Dankbarkeit war das prägende Gefühl, als ich Kitzingen verließ.

Michael Pompe, www.bfp-gemeindeberatung.de

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