Impact Montenegro 2017: evangelistischer Sommereinsatz

Sieben verschiedene Städte waren Ziel des von der PEF (Pentecostal European Fellowship) initiierten evangelistischen Einsatzes in Montenegro, diesem kleinen Land auf dem Balkan mit etwa 600.000 Einwohnern. Dünn besiedelt, ist es flächenmäßig etwa so groß wie Schleswig Holstein und besitzt viele Naturschönheiten.

Etwa 70 Prozent der Bevölkerung Montenegros sind serbisch-orthodox, 16 Prozent muslimisch (sunnitisch) und etwa 1000 Menschen werden den Protestanten zugerechnet. Schätzungen einheimischer Pastoren und Missionaren zufolge sind davon 150 evangelikal.

150 Personen aus westeuropäischen Ländern wie Belgien, Finnland, Deutschland, Italien, Schweden und die Schweiz, aber auch den USA, sowie den Balkanländern Albanien, Kosovo, Kroatien und Serbien ließen sich dort zu einem einwöchigen Einsatz vom 2. bis 9. Juli motivieren.

Ehe die Teams sich auf die sieben Städte verteilten (außer der Hauptstadt Pogorica gehörten  die Orte Tuzi, Niksic, Bar, Budva, Kotor und Ulcinj dazu, wo sie überall freundlich aufgenommen wurden), gab es in den Räumen der Universität der Hauptstadt dafür Schulungen. Mit motivierenden Sessions und Gebetszeiten sowie praktischen Workshops – durchgeführt vom PEF-Vorsitzenden Pelle Hörnmark (Schweden), PEF-Geschäftsführer Daniel Costanza sowie u.a. den Missionaren Veera Hug, Markku Ovaska und Stefan Roß.

Sechs der in Montenegro tätigen evangelikalen Leiter und Missionare sowie Menschen aus ihren Gemeinden arbeiteten in großer Einheit mit den PEF-Repräsentanten zusammen, was als „historisch“ bezeichnet wurde. Vor allem auch deshalb, weil viele der Menschen auf die Verkündigung des Evangeliums positiv reagierten und berührt wurden, insbesondere Menschen in den albanisch-sprachigen und muslimisch geprägten Gegenden. Bis dahin hatte es eher Kälte, Gleichgültigkeit, Abwehr bis hin zu Feindseligkeit als Reaktion gegeben, so die vor Ort tätigen Pastoren und Missionare. In der ersten Juliwoche öffneten sich viele Menschen in den Hunderten von Gesprächen, die daraus entstandenen Kontakte sollen vor Ort fortgesetzt werden.

Höhepunkt der Woche war am Samstagabend die evangelistische Open Air Veranstaltung auf einem der großen Plätze der Hauptstadt Pogorica. Hunderte hatten Gelegenheit, mit dem Evangelium durch Musik, Schauspiel, Erfahrungsberichte und persönliche Gespräche in Kontakt zu kommen.

Hannelore Illgen, nach einem englischen Bericht des Einsatzleiters Daniel Costanza www.PEF.eu

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