Rückblick Bundeskonferenz 2015 - „Referat von Lothar Krauss"

Die Kirche hat Zukunft! Ein großartiger Auftrag bringt große Aufgaben

Lothar Krauss „bloggt“ gerne („der-leiterblog.de“) und ist leidenschaftlicher Pastor. Seine Botschaft am Dienstagmorgen auf der Bundeskonferenz: „Die Gemeinde muss zu dem werden, was sie in Gottes Herz ist. Dazu muss sie sich immer wieder verändern.“. Lothar, im BFP verantwortlich für das Strategieteam zur Leiterentwicklung, setzt mit vier Eckpunkten einen Rahmen für diese Veränderungen: Gottes Kraft, Gottes Methode, unser Bestes, unsere Stolpersteine.

Gottes Gemeinde und Gottes Kraft

Vor aller Veränderung halten wir uns die Bedeutung der Gemeinde vor Augen: Sie zeigt den Menschen die Weisheit Gottes, ruft ihnen zu, dass Gott sich mit ihnen versöhnen (Römer 8, 19) und im Innersten heilen möchte. Diese gewaltige Aufgabe kann die Gemeinde nur erfüllen, weil Gott mit großer Kraft in ihr arbeitet (Epheser 1,19). Das macht die Gemeinde so einzigartig. Im Zentrum steht dabei das Kreuz. Dort beginnt die Zukunft für jeden. Für diesen großartigen Auftrag schärft Lothar Krauss den Blick. Um ihn erfüllen zu können, muss es in der Gemeinde gut laufen. Doch oft sieht die Realität anders aus. An diesem Punkt spürt man das Herz des Seelsorgers, der Enttäuschungen, Selbstzweifel, wirtschaftlichen Druck und Phasen kennt, in denen Gott nicht zu wirken scheint; oder wenn aus einem Traum ein Traumata geworden ist. Dann gilt es, an den Schmerzen zu arbeiten und Gottes Kraft beim Bau der Gemeinde zuzulassen. Denn Jesus baut seine Gemeinde – auch die kleine! So der Pastor aus Gifhorn.

Gottes Methode: Menschen

Jesus baut seine Gemeinde mit Menschen. „Du machst, wozu du berufen bist, mit ganzer Kraft!“ ruft Krauss den Zuhörern zu. Gott setzt ein – oder auch nicht. Deshalb muss auf der Ebene der Ortsgemeinde und des Bundes gleichermaßen gelten: Wir brauchen von Gott berufene und eingesetzte Leiter. Sie müssen entdeckt, gefördert und freigesetzt werden. „In jedem Leiter steckt ein Jünger.“ Damit umreißt Lothar die Aufgabe der Gemeinde: Jünger sind Handarbeit und Gemeinde ist die Manufaktur. Der Gemeindealltag formt Menschen zu Persönlichkeiten.

Starke Leiter

Das geht nicht immer einfach, doch der Aufwand lohnt sich, weil die Ortsgemeinde für ihren Auftrag gut ausgebildete Leiter braucht. Das sind Menschen mit Einfluss, denen sich andere gerne anschließen und die Ergebnisse erzielen. Lothar, ein erfahrener Pastor, kennt das Problem des Vergleichens: „Welche Resultate erreiche ich? Und wie viele?“ Die Antwort hängt in erster Linie von meiner Berufung ab: Umfasst mein Wirkungsfeld einen Hauskreis, einen Dienstbereich in der Gemeinde oder geht er darüber hinaus? Vielleicht liegen meine Gaben aber auch in einem anderen Bereich. Gott schenkt viele Talente: Musiker, Grafiker, Künstler, … Die Liste ist lang – und alle werden gebraucht. Doch Lothars Blick geht über die Ortsgemeinde hinaus. Er hat den BFP als Ganzes im Blick, wenn er sagt: Die Leiter von morgen müssen – neben praktischen Fähigkeiten – eine fundierte theologische Ausbildung erhalten, damit sie im Dienst nicht scheitern. Sie sollen sich gut geistlich entwickeln und so Verantwortung übernehmen.

Stolpersteine

„Der Weg wird nicht einfach sein ...“ singt Xavier Naidoo. Lothar verschließt vor den Schwierigkeiten nicht die Augen. Die Ursachen liegen hierbei im geistlichen Bereich (Epheser 6, 10ff.): „Der Feind ist der Feind“ – nicht der Pastor oder die Gemeindeleitung. Die Einheit muss bewahrt werden; im Kleinen wie im Großen: Wenn die eine Gemeinde blüht, dürfen wir uns alle freuen. Wenn die andere leidet, leiden wir alle. Gemeinde soll zu dem werden, was Gott für sie vorbereitet hat! Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Dafür lohnt sich die Arbeit!

Wie geht es weiter? Zum Beispiel mit „Exponential“, einer Konferenz mit Dave Ferguson (Chicago) – für Jüngerschaft, Leitung, Gemeindegründung und Multiplikation. Sie findet Mitte Januar 2016 in Schwäbisch-Gmünd und Düsseldorf statt (www.exponential-konferenz.de).

Oliver Fuß

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