Rückblick Bundeskonferenz 2016 - Gottes Kraft und mein Bestes – Predigt 1 von Matthias C. Wolff

 

Nutzt du deine Möglichkeiten oder bleibst du hinter ihnen zurück? Diese Frage stand im Zentrum der Predigt am Mittwochabend.

Lebendig, lebensnah, humorvoll und gewürzt mit vielen Beispielen entwickelte Matthias C. Wolff, Leitender Pastor der Christengemeinde Elim Hamburg, das Konferenzthema „Gottes Kraft und mein Bestes“ sehr persönlich. Nicht nur als Pastor, auch als Vater und Ehemann erreichte er die Herzen der Zuhörer und machte deutlich, was es für ihn bedeutet, sein Bestes zu geben. Gespannt hörte ihm die Bundesversammlung zu und honorierte die Geschichten und Anekdoten aus dem Leben immer wieder mit herzlichem Lachen und mit viel Applaus.

Anhand von fünf Fragen nahm Pastor Wolff die Anwesenden mit auf eine Reise, ihr Bestes zu erkennen und Jesus neu zur Verfügung zu stellen.

1. Was ist mein Bestes?

Was kannst du richtig gut? Wo läufst du zur Höchstform auf? Es ist dir nur möglich, in den Bereichen Leidenschaft zu entwickeln und dein Bestes zu geben, die deiner Berufung und deinen Gaben entsprechen. Weißt du, wo du Ergänzung brauchst und worin du dein Bestes geben kannst? Dabei geht es nicht nur um die Qualität, sondern auch um die Quantität.

2. Wie viel ist mein Bestes?

Wann ist genug? Gott möchte unser Optimum (Bestes), nicht unser Maximum (alles). Es gibt ein Mehr, das nicht mehr gesund ist. Das hier angeführte Beispiel war für jeden nur zu gut nachvollziehbar: „Kannst du dein Optimum und dein Maximum unterscheiden, wenn du morgen wieder mit einem großen Teller vor dem Essensbuffet stehst?“

Halte deine Lebensprioritäten im Gleichgewicht und lasse dich nicht jagen, bis du nicht mehr kannst. Wenn du das, wofür du Verantwortung trägst, mit den dir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten angehst, ist das genug.

3. Warum gebe ich mein Bestes?

Gemäß Kolosser 4,5, dass wir uns weise verhalten und die Zeit auskaufen sollen, ermutigte Pastor Matthias, Gelegenheiten nicht ungenutzt vorübergehen zu lassen. Es gibt Dinge, die wir nur zu einer bestimmten Zeit erledigen können. Tun wir es nicht, ist die Gelegenheit (kairos) vorbei und man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Wenn z. B. dein Teenagerkind jetzt mit dir reden möchte, kannst du das nicht auf den Abend verschieben.

4. Wie lerne ich, mein Bestes zu geben?

Ein christliches Elternhaus kann helfen, gute Gewohnheiten einzuüben und die Liebe zu Gott, zu seinem Wort und zur Gemeinde zu entwickeln. Eltern und ältere Pastoren können durch ihr Vorbild lehren, wie man sein Bestes gibt und Gott und sein Reich an erste Stelle setzt. Aber: Lass dich nicht von Erfolgen anderer entmutigen! Es geht nicht darum zu kopieren, sondern eine eigene Vision zu entwickeln, die der eigenen Situation angemessen ist. Sei ein Lernender, aber kein Gehetzter und Getriebener!

5. Wo habe ich nicht mein Bestes gegeben?

„Auf diese Frage hatte ich keine Antwort – bis ich meine Frau gefragt habe. Ihr fiel sofort etwas ein. Also: Fragt eure Frauen! Und wenn ihr keine habt, dann heiratet!“

Wieder hatte Pastor Wolff die Bundesversammlung humorvoll gewonnen und kam zum Schluss: Gott gab uns sein Bestes – die logische Reaktion unsererseits kann nur sein, dass wir ihm ebenfalls unser Bestes geben. Nicht aus Zwang, sondern aus Dankbarkeit. Jesus stellt uns die Frage: „Warum nicht dein Bestes?“ Es gibt keinen Grund.

Der Abend endete mit einem Aufruf, Jesus neu unser Bestes zu versprechen und dafür Segen und Gebet zu empfangen. Viele kamen nach vorne, um dieses Angebot anzunehmen. Sie gingen gestärkt und neu inspiriert aus dieser Versammlung. ❚

Xenia Besenreuther

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