Eröffnungsgottesdienst in der Christuskirche Stuttgart-Zuffenhausen

Brothaus – Interkultureller Christlicher Treff

Es gibt Brot im „Brothaus“ – Brot des Lebens! Wer davon isst, bekommt neues Leben bei „New Life International Ministry“, „Anointing Ministry International“ unterstreicht die Salbung für den Dienst durch den Heiligen Geist.

Am letzten Septembersamstag feierten diese drei Gemeindegruppen mit befreundeten Pastoren und Leitern von Gebetsnetzwerken in der Christuskirche Stuttgart-Zuffenhausen den Eröffnungsgottesdienst eines Interkulturellen Christlichen Treffs, der sichtbar machen soll, dass Christen aufgrund ihres Glaubens an Jesus Christus sehr gut miteinander auskommen – in einer Stadt, die Menschen aus über 140 Nationen ein Zuhause bietet.

Interkulturell deshalb, weil verschiedene Kulturen aufeinander treffen, verbunden mit einer Sprachenvielfalt (Italienisch, Portugiesisch, Englisch, Ghanaisch und Deutsch). Personen unterschiedlicher Herkunft und Ethnien finden sich hier ein, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern und zu beten, dass Menschen ins Reich Gottes kommen.

Christlich deshalb, weil Jesus Christus das Zentrum ist. Er ist das Fundament, der „Eckstein“, auf dem alles aufzubauen ist, wenn es Bestand haben soll.

Treff, weil drei Gemeindegruppen sich in diesem Gotteshaus einfinden und wöchentlich treffen zu Gottesdiensten, Gebetsabenden und einem Bibelkreis. Diese drei Gemeindegruppen sollen hier kurz vorgestellt werden.

„New Life International Ministry“

2004 in Stuttgart gegründet, aus dem Kern der „Truth Christian Fellowship“, die ihre Anfänge 1992 hatte. Im selben Jahr durchlebte die Gemeinde eine schwere Zeit; aus dieser heraus entstanden neue Gemeindegruppen. 2007 mietete die Gemeinde neue Räume in einem Gewerbebau. 2017 kam die Kündigung, weil das Haus an einen muslimischen Verein verkauft wurde. Die Gemeinde fand dann Unterschlupf bei einer italienischen Gemeinde in der Nachbarschaft. Über den BFP, in dem sie längst Mitglied war, kam der Kontakt zur Brothaus-Gemeinde zustande.                                                                                                                            

„Anointing Ministry International“

Eine Gemeinde, die 2015 in Stuttgart ihren Anfang nahm. Leute aus Ghana, Kenia, Kamerun, Togo und europäischen Ländern sind in der Gemeinde vertreten. Zunächst traf man sich nur im Hauskreis in Zuffenhausen. Durch eine Taufe im „Brothaus“ Stuttgart-Mühlhausen konnten dann dort wöchentliche Gebetsabende stattfinden, während sonntags die Gottesdienste in einem angemieteten Raum in Zuffenhausen stattfanden. 

Seit 2017 wird von der Gemeinde ein Waisenhaus in Ghana unterstützt.

„Brothaus“, eine protestantisch-freikirchliche Gemeinde

Ende 1975 durch sieben Beröa-Absolventen (darunter drei Ehepaare) als Jugendtreff ins Leben gerufen, begann die Arbeit in Stuttgart-Bad Cannstatt. 1978 wurde die Gemeinde offiziell gegründet. Bewegte Zeiten und zwei weitere Umzüge führten 1993 nach Stuttgart-Mühlhausen. Erste Kontakte zu Deutsch-Brasilianern „mischte“ die Gemeinde auf (geistlich und kulturell), sodass ab 2003 die Gottesdienste überwiegend zweisprachig (Deutsch und Portugiesisch) gefeiert wurden. Einer ganzen Reihe Internationaler Gemeinden konnte gedient werden durch ein nicht zu kleines Taufbecken für die Durchführung von Taufgottesdiensten. Befreundet mit einer ganzen Anzahl von Gemeinden in Stuttgart und Umgebung sowie deren Pastoren entstanden, auch unter Beteiligung des „Brothauses“, Gebetsnetze (Gebet für Stuttgart/Wächterruf). Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Stuttgart und freundschaftliche Beziehungen zum Gospel Forum sowie zum Christl. Zentrum Volksmission Stuttgart prägen das geistliche Miteinander unter gegenseitiger Ergänzung und Wertschätzung.

Offizielle Eröffnung

Anfang 2018 konnte die Christuskirche der Ev. methodistischen Kirche in Zuffenhausen übernommen werden. Dank und Ehre gehören dafür allein Gott. Die Vision ist, mit den Möglichkeiten, die Gott hier eröffnet hat, mit dazu beizutragen, dass sein Reich jetzt und hier gebaut und gelebt wird. Und das als Einüben dessen, was einmal bei Gott sein wird. Eins-werden und Eins-sein in Christus, das ist mit das Ziel der gemeinsamen Gottesdienste am Sonntag. Damit dies gelingt, hat am offiziellen Eröffnungsabend am 29.9. unser Gastprediger, Dr. Palmer Appiah-Gyan, der im BFP-Vorstand die Internationalen Gemeinden vertritt, einen Text aus Epheser 4,1-6 gewählt. Sehr humorvoll hat er den Anwesenden mitgegeben, wie wichtig es ist, in aller Demut und Sanftmut mit Geduld einander in Liebe zu ertragen und sich um die Einheit des Geistes zu bemühen.

Vor dem Einzug in die Christuskirche wurde symbolisch ein Eröffnungsband durchgeschnitten. Dieses Band des Friedens soll uns jedoch beständig zusammenhalten.

Philipp Degen, www.brothaus-stuttgart.de

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