Hessischer Frauentag in Langenselbold: Deine Berufung als Tochter Gottes

Hessischer Frauentag in Langenselbold: Deine Berufung als Tochter Gottes

Viele freundliche Frauen und eine liebevoll vorbereitete Halle hießen mich sowie 380 weitere Teilnehmerinnen am 30. September willkommen. Monatelange Planung, akribische Vorbereitung und hörendes Gebet des Teams von „Frauen mit Vision“ Hessen unter Leitung von Bettina Müller waren diesem Tag vorausgegangen. Die Sprecherin Monika Flach, Gründerin und Leiterin von „Kingdom Impact“, forderte bereits in der Vormittagsveranstaltung mit ihrer feurigen und direkten Art heraus.

Während der Mittagszeit konnten wir das Gehörte etwas sacken zu lassen, das gute Mittagessen und den leckeren Kuchen sowie Gespräche miteinander genießen. Es blieb sogar noch Zeit, um die Stände mit ihrem Angebot an Büchern, Geschenkartikeln oder Fahnen zu besuchen.

Der Nachmittag begann mit einer Lobpreiszeit, die durch viele geschätzte Musiker aus verschiedenen Gemeinden unter der Leitung von Rebeca Balzer-Barrientos zu einem intensiven Erlebnis wurde. Dabei schätzte ich die Offenheit der Lobpreisleitung sehr, dem Heiligen Geist Raum zum Wirken zu geben. So waren wir vorbereitet, dem zweiten Teil von Monika Flachs Thema zu folgen: „Wir sind zu ‚Königen und Priestern’ berufen.“ Wissen wir überhaupt, was das bedeutet? Kein Prinzessinnen-Kitsch, kein Ego-Trip, kein Gejammer über das Übel in dieser Welt. Monika forderte uns heraus, mit den Frauen neben uns ins Gespräch über unsere Erfahrungen als ‚Könige und Priester’ zu kommen, unsere Berufung neu zu entdecken, uns gegenseitig zu segnen, uns vom Heiligen Geist in eine innigere Beziehung mit Gott ziehen zu lassen und das zu tun und auszusprechen, was er uns aufträgt.

Dies war kein Wohlfühl-Programm nach dem Motto: „Wir sind alle wunderschön und geliebt“. Es war kein Tag, um die Seele zu streicheln. Deutliche Worte, vielleicht sogar eine Herausforderung für manche. Doch worum geht es für uns in der Nachfolge Jesu? Ja, wir sind geliebt und angenommen. Das sollen und dürfen wir wissen und praktisch erfahren. Doch dabei sollen wir nicht stehen bleiben. Wenn wir nicht für die Verlorenen beten und einstehen, wer wird es tun? Wir haben als Christen den größten Schatz gefunden, die Erlösung in Jesus Christus, unserem Herrn. Dieser Schatz wird durch Teilen nur umso größer.

Renée Schneider, www.FrauenmitVision-Hessen.de

 

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